KALMARIS

für DIE ZUKUNFT SCHREIBEN
SCIENCE-FICTION MIT HUMOR VOM FEMINISTISCH ANGEHAUCHTEN BEROCKTEN MANN ...
Manuskripte & Projekte
Ein Überblick über Kalmaris' nicht humorfreie Schreibprojekte und feministische SF-Initiativen.



Der berockte Mann
Es begann in Schwerin ...
Talking Skin
Ich bin Kalmaris, der Schriftsteller, und die Aliens haben mich geholt! Ein Stoff, aus dem Romane werden … Eine reizende Androidin verspricht, mir JEDEN Wunsch zu erfüllen. Man habe mich im Schlaf optimiert. Ich sei zur Reproduktion der inzwischen auf der Erde ausgestorbenen Menschheit auserwählt. Nur mit der Gleichberechtigung der Geschlechter meinen es diese Föi etwas zu ernst! Niemand soll Hosen anhaben, alle in Kleidern und Röcken herumlaufen! Die Föi-Roboter schreiben mir die Frau fürs Leben vor, nehmen mir die Erledigung aller Aufgaben ab und machen mich zum Schüler. Da muss ich mich doch wehren! Zumindest muss ich herausbekommen, wie der Zoo funktioniert, in dem ich den Affen spielen soll
„Eine junge Frau mit in die Kamera von Kanal 7 gehobenem Dekolletee trat ein paar Schritte vor, streckte den behandschuhten linken Zeigefinger aus und blickte mit einem Gesichtsausdruck, den sie für todesmutig hielt, zu dem Schwarm der Aufnahmegeräte. Dann berührte sie eines der silizierten Blätter. Atemlose Stille und … Nichts. Sie lebte noch immer. Von dem steifen Blatt war eine Sikroben-Perle heruntergefallen …“
So respektlos schildert Nia Bauer den großen Augenblick, in dem es zum zweiten Mal scheint, als sei die intergalaktische Bedrohung Mitteleuropas gemeistert. Aber bald schon fallen „Schildkröten“ über das her, was einmal Berlin gewesen ist.
Für Ela Lasen als Völkerkundlerin ist Kori-ado-Ko, der Planet der Landkalmare, die in fremde Gedanken eindringen können, ein Forschungsparadies. Bald verbindet sie eine tiefe Freundschaft mit einigen von ihnen. Für Jenny und Gila sind die Wesen eklige Monster, denen Mensch aus den Weg geht, und für Cole, den Commander, ist deren Welt nur eine Ressource zum Diebstahl hochwertiger Technologie. Sie alle werden eingeladen zu einem Fest, bei dem sich die „Ko“ Ascha und Shi zu einer besonderen „Einheit" vereinen wollen. Aber ein gewaltiger Meteorit ist bereits im Anflug und ein Geheimbund von Ko lässt ausgerechnet die Energiekristalle verschwinden, die Cole zur Erde mitbringen möchte…

Radix 1: Die Siedler vom Q23B
Diese Menschen wollen sich einfach nicht einfügen. Den Pani fällt nur eine Lösung ein: Sie geben ihnen für die Ansiedlung auf einem wohl nur von Pflanzen bewohnten Nachbarplaneten Helfer mit. Die werden gewarnt, auf Q23B seien zuvor schon zwei Erkundungsteams unter mysteriösen Umständen verschollen. Dennoch wollen die Menschen dort siedeln und die jungen Pani freuen sich auf Punkte als Lohn für die Hilfe beim Siedlungsprojekt. Allerdings haben die Pani-Frauen noch einen geheimen Zusatzauftrag und die Pflanzen haben eine eigene Intelligenz ...
Die sich anbahnende Liebe zwischen der etwas schnoddrigen Donja und dem Muttersöhnchen Gion steht von ungeahnten Prüfungen, an denen die mörderischen „Schlänglinge“ nicht unwesentlich beteiligt sind ...

Radix 2: Unter Vestalinnen
Auf der Rückreise nach einem gescheiterten Siedlungsversuch auf dem Radix sind die Überlebenden glücklich aus der Hibernation erwacht. Vor ihnen liegt die Noytja, die Heimat der Pani. Auch Nita, Mensch und Tochter eines herrschsüchtigen Unternehmers, ist gespannt auf ein Leben bei diesem menschenähnlichen Volk. Da wird das Raumschiff von Piraten zur Umkehr zum Planeten Radix gezwungen. Dort könnten Schwangerschaften möglich sein, die ansonsten einen für die Pani inzwischen meist vergeblich erhofften Glücksfall darstellen, denn die für die Langlebigkeit der Pani entwickelten Nanniten lassen keinen Nachwuchs zu. Aber auf dem Radix haben gnadenlose Schlänglinge zuvor die meisten Mitmenschen und Mitpani getötet! Ausgerechnet die sollen nun helfen, die Pani fruchtbar zu machen? Eine Lähmung, die alle Nichtschwangeren als „Friedensgruß“ befällt, lässt Böses befürchten …

Planet der Honiginnen
Ein einzelner Mann kämpft gegen ein für ihn undurchschaubares Gewirr gegensätzlicher Interessen. Ist die genetische Veränderung der Honiginnen wirklich ihre beste Anpassung an verschlechterte Umweltbedingungen? Jonathan Waechter beginnt eine Karriere an einem privaten Forschungsinstitut, wo Honiginnen-Mutanten „produziert“ werden. Doch die entwickeln eigene Vorstellungen vom Zusammenleben als die machthungrigen menschenähnlichen „Vernünftigen“. Zuerst sterben nur die Spezialisten für die Mutationssimulation am Quantencomputer, dann entwickeln die echten Honiginnen Hunger auf tierisches Fleisch, und sie übernehmen die Kontrolle über alle „Vernünftigen“. In einer Art Agententhriller kann der Held nicht nur keinem seinesgleichen, sondern auch den eigenen Gedanken nicht trauen, weil die von ihm genetisch veränderten „Honiginnen“ längst alles Denken und Fühlen manipulieren.
Schon vor dem Romanprojekt "Der berockte Mann" bin ich wiederholt auf Fragen des Feminismus als weibliche Form des Herangehens an Geschlechterbeziehungen gestoßen worden. Nicht umsonst sind bevorzugt Mädchen und Frauen die Haupthelden meiner Manuskripte. Näheres dazu schreibe ich im Blog und unter "Berockte Besonderheiten". Unter dieser Überschrift erkläre ich auch das formal Andere an dem Romanmanuskript, also dass dabei die Anhänge wichtig sind.
